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Mittwoch, 26. Juni 2013

Wir wollen Sommer!

Was ist das eigentlich für ein Wetter? Hallo? Eigentlich ist es Sommer! Frau Wetterfee, wir wäre es denn mal mit etwas Sonne? Da wird man ja glatt depressiv. Naja, wir lassen uns die Laune nicht vermiesen und kochen uns einfach ein wenig Sommer. Wir lassen ihn uns auf jeden Fall schmecken und nutzen gleich nochmal die letzten Spargellieferungen vom Supermarkt aus. Boom Chakalaka, hier kommt:




Hefeteigzeit: min 1 Stunde
Zubereitungszeit: 20 min
für 5 Personen


Pizza mit grünem spargel 

und büffelmozzarella



Zutaten für den Teig
400 g Mehl
10 g frische Hefe
1/2 Tl Salz
lauwarmes Wasser
Olivenöl
Mehl für die Arbeitsfläche

Zutaten für den Belag
1-2 Knoblauchzehen
3 -4 Kugeln Büffelmozzarella
1 Bund grüner Spargel
Salz / Pfeffer
Olivenöl



Zubereitung
Das Mehl in eine ausreichend große Rührschüssel geben. Dann die Hefe in das Mehl einarbeiten. Salz und einen guten Schluck Olivenöl dazugeben und langsam nach und nach das Wasser unterkneten, bis eine feste, nicht mehr klebrige Konsistenz entsteht. Falls es doch klebrig ist, einfach noch etwas Mehl unterkneten. 

Den fertigen Teig dann zu einer Teigkugel formen und zurück in die Schüssel legen. Die Schüssel mit einem feuchten Geschirrtuch abdecken und mindestens eine Stunde an einem wärmeren Ort gehen lassen.

In der Zwischenzeit den Spargel putzen und mit einem Schäler in dünne Streifen schälen. Die dünnen Spargelbänder in eine kleine Schüssel geben, mit etwas Olivenöl beträufeln, gepressten Knoblauch hinzu und mit Salz und Pfeffer würzen. Alles gut durchmischen.

Sobald der Teig sein Volumen verdoppelt hat, den Backofen auf etwa 225 °C Ober- und Unterhitze vorheizen. 
  
Den Teig noch mal gut durchkneten, dann auf einem mit Olivenöl beträufeltem Backblech dünn ausrollen.
Nun den Teig auf das Blech legen und mit dem Belegen beginnen. Zunächst den zerzupften Büffelmozzarella auf die Pizza geben und darauf nun den marinierten Spargel verteilen.

Das Blech ins untere Drittel des vorgeheizten Ofens schieben und nun etwa 15-20 Minuten backen, bis der Teig durchgebacken ist und an den Rändern schön bräunt.





Wir wünschen einen guten Appetit!

Bis ganz bald!

Montag, 15. April 2013

Der Frühling ist da!


Endlich ist die Sonne da. Fast hatten wir schon vergessen, wie diese eigentlich aussieht und sich anfühlt. Nach monatelangem Warten kann man wieder draußen sitzen und sich einfach nur anscheinen lassen. Die schöne, angenehme Wärme genießen! Auch die Blumen erwachen aus dem Winterschlaf und präsentieren uns ihre bunten Blüten in voller Pracht. Ach ist das herrlich! Apropos bunt, zu diesem Anlass wollen wir euch heute ein sommerlich, buntes Gericht präsentieren. And here we go:




Zubereitungszeit: 30 - 40 min
für 5 Personen


Rote-Beete-Risotto 

an parmesan-Späne



Zutaten
2 1/2 Tassen Risottoreis
4 Knollen Rote Beete (eingeschweißt)
1 Zwiebel
1 Scheibe Ingwer
1 Knoblauchzehe
Parmesan
5 Tassen Gemüsebrühe 
Weißwein
Bio Zitrone
Salz/Pfeffer
Öl


Zubereitung
Die Zwiebel in kleine Würfel schneiden und mit einem Schuss Öl in einem Topf andünsten. Die Knoblauchzehe durch eine Presse drücken und zusammen mit dem Risottoreis ebenfalls in den Topf hinzugeben. 
Das Ganze glasig andünsten. Anschließend mit einem großen Schluck Weißwein ablöschen. Die Gemüsebrühe nach und nach hinzufügen. Immer wieder gut umrühren, damit nichts am Topfboden kleben bleibt oder gar anbrennt. 
Während der Reis köchelt die rote Beete klein würfeln, die Schale der Zitrone ab- und den Parmesan reiben. 
Sobald der letzte Schluck Gemüsebrühe dazu gegeben wurde, wird auch die rote Beete, die Zitronenschale sowie der Ingwer in den Topf getan. 
Nun mit Pfeffer und Salz abschmecken - nach Gusto noch einen Schluck Weißwein - und erst kurz vor dem Servieren (!) noch zwei Hände voll Parmesan unterrühren. Den restlichen Käse auf den Tisch stellen, um ihn gleich bei Servieren darüberzustreuen. 



Wir wünschen einen guten Appetit und eine schöne sowie sonnige Woche!

Bis ganz bald!

Freitag, 8. März 2013

Fastenzeit, jucheee


Und noch einmal was Geschichtliches bzw. Wissenswertes aus Bayern :) Jeder kennt sicherlich die Fastenzeit. Dieser Begriff steht für die österliche Bußzeit. Sie beginnt am Aschermittwoch und endet am Karsamstag, liturgisch jedoch bereits am Gründonnerstag vor der Messe vom letzten Abendmahl.  Nach dem Vorbild des Fastens Jesu in der Wüste legte die Kirche die Länge der Fastenzeit auf 40 Tage und Nächte fest. Heutzutage wird das Fasten oft auch als Verzicht auf Annehmlichkeiten verstanden, 
z. B. ohne Süßigkeiten, Zucker, Alkohol, Fleisch oder wie bei uns (zumindest manchmal :) ) ohne üppiges Mittagessen. 





Zubereitungszeit: 30 min


Gemüsereis 

NACH EURAsischer Art



Zutaten für den Reis
2 Tassen Wildreis-Mischung
4 Tassen Wasser
Kaffirblätter
Gemüsebrühe 
Öl

Zutaten für die Sauce
1 Zucchini
6 reife Tomaten
1 Karotte
1 Zwiebel

1 Knoblauchzehe
1 Scheibe Ingwer
Schuss Weißwein
1/2 Becher Sahne
Gemüsebrühe
Tomatenmark
Wasser
Salz/Pfeffer
Zucker
Prise Chili
frischer Koriander, gehackt
Zitronengras, getrocknet




Zubereitung
Zunächst einen Topf mit Sonnenblumenöl (Boden mit Öl bedeckt) erhitzen. Wasser in einem Wasserkocher zum Kochen bringen. Dann 2 Tassen Reis kurz glasig andünsten. Dann mit 4 Tassen heißem Wasser, etwas Gemüsebrühe und 4 Kaffirblättern auf niedriger - mittlerer Hitze köcheln lassen bis das Wasser verkocht ist.
Währenddessen die Tomaten würfeln, die Zucchini klein scheiden und die Karotten in dickere Stifte hacken. Ebenso die Zwiebel, den Ingwer und den Knoblauch klein würfeln. Nun die Zwiebelstückchen in einem großen Topf andünsten bis diese schön glasig sind. Anschließend mit dem Weißwein ablöschen. Im Anschluss Tomaten, Knoblauch und Ingwer hinzugeben und etwas mitdünsten. Im nächsten Schritt Karotten und Zucchini in den Topf geben und ebenfalls mitbraten. Das Ganze mit der Sahne ablöschen. Nun noch etwas Tomatenmark hinzu und gegebenenfalls mit Wasser ein wenig strecken. Zum Abschluss noch mit den restlichen oben genannten Gewürzen abschmecken. 




Wir wünschen euch eine erfolgreiche Fastenzeit 
und bis ganz bald!

Freitag, 1. März 2013

Freitag gibt es Fisch...


In Bayern ist Freitag häufig noch der Tag, an dem es kein Fleisch, sondern Fisch gibt. Das kommt ursprünglich daher, weil der Freitag an den Karfreitag erinnert, als Jesus starb. Kein Fleisch zu essen, soll für die Katholiken eine Einschränkung sein. Dies ist hier, vor allem bei den ganz alten Semestern noch oft verbreitet. In diesem Sinne haben wir heute ein schnelles und leicht zu kochendes Gericht mit Fisch für euch:





Zubereitungszeit: 30 min
für 5 Personen


riesenkartoffeln 

MIT Rahm-Dip und lachs


Zutaten
7 große Kartoffeln
500 g Saure Sahne
Zitronensaft
Dill
1 Packung Räucherlachs
Salz/Pfeffer



Zubereitung
Die Kartoffeln in einem großen Topf kochen bis diese durch sind. Währenddessen die saure Sahne mit Dill vermengen und mit Zitronensaft sowie Salz/Pfeffer abschmecken. Zum Schluss die Kartoffel mit etwas Dip und Lachs anrichten. 

Einfacher geht`s kaum! :)



Wir wünschen einen guten Appetit und ein schönes Wochenende!

Bis ganz bald!